Schema des Diesel-Flüssigkeitskühlsystems mit erzwungener Zirkulation des Kühlmittels von der Kreiselpumpe ist in Abbildung 1 dargestellt

Die Temperatur des Kühlmittels im System wird durch eine Temperaturanzeige kontrolliert, deren Sensor hinten am Zylinderkopf installiert ist.

Zusätzlich ist im Flüssigkeitspumpenkörper ein Notfall-Kühlmittel-Überhitzungssensor eingebaut

D-245-Dieselkühlsystem

Bei Fahrzeugen der neusten Baureihen ist anstelle eines Füllstandsregelventils ein Kühlmittelstands-Kontrollanzeigesensor 5 im Ausgleichsbehälter verbaut.

Es ist verboten, einen Dieselmotor zu betreiben, wenn die Warnleuchte für Notüberhitzung des Kühlmittels leuchtet.

Die Temperatur des Kühlmittels im Kühlsystem muss zwischen 75° und 95°C gehalten werden.

Beim Öffnen des Verschlusses des Ausgleichsbehälters bei überhitztem Motor ist zu beachten, dass Dampf aus dem Behälterhals austreten und zu Verbrennungen im Gesicht und an den Händen führen kann.

Ein Thermostat mit einem festen Füllstoff wird verwendet, um das Aufwärmen des Dieselmotors nach dem Start zu beschleunigen und das Temperaturregime bei verschiedenen Lasten und Umgebungstemperaturen automatisch zu steuern.

Die Flüssigkeitspumpe, der Lüfter und der Generator werden von der Diesel-Kurbelwellenriemenscheibe mit zwei Keilriemen angetrieben.

Litol-24-Fett wird bei der Montage der Pumpe im Werk in den Lagerhohlraum des Pumpengehäuses eingebracht und muss während der gesamten Betriebsdauer des Dieselmotors nicht nachgefüllt werden.

Das Abschmieren sollte nur erfolgen, nachdem die Flüssigkeitspumpe demontiert wurde.

D-245-Dieselkühlsystem

Überprüfen der Dichtheit des Dieselkühlsystems und des Zustands der Kühlerverschlussventile mit dem DSO-2-Indikator (Abb. 2).

Im Gehäuse des Geräts ist ein Schwimmer angeordnet, mit dessen Hilfe der Betriebsmoment der auf einen bestimmten Druck eingestellten Kükenventile des Ausdehnungsgefäßes festgelegt wird.

Wenn die Ventile 3, 13 geschlossen sind, wird Druck im Luftzylinder erzeugt. Mit Hilfe eines Reduzierstücks wird er auf 0,15 ... 0,16 MPa eingestellt.

Der vom Hals des Ausdehnungsgefäßes entfernte Stopfen wird auf dem Glas 5 befestigt. Wenn das Ventil 8 geschlossen ist, wird dem oberen Hohlraum des Glases Luft zugeführt.

Der untere Hohlraum des Glases ist über ein Ventil 8 mit dem Anzeiger verbunden. Der auf das Dampfventil wirkende Druck wird durch ein Manometer in dem Moment festgesetzt, in dem der Schwimmer im Anzeiger nach oben steigt.

Dann wird der Indikator mit dem unteren Hohlraum des Glases verbunden, und Luft wird vom Luftzylinder zum oberen Hohlraum zugeführt und der Druck, bei dem das Luftventil des Stopfens öffnet, wird fixiert.

Um die Dichtheit des Kühlsystems mit dem DSO-2-Gerät zu überprüfen, muss anstelle des Stopfens am Hals des Ausdehnungsgefäßes die Düse des an den Hahn 3 angeschlossenen Geräts installiert werden.

Bei geschlossenen Ventilen 3 und 13 baut der Druckminderer einen Druck von 0,6 ... 0,7 MPa auf und öffnet Ventil 3.

Die Druckänderung im Kühlsystem wird mit Stoppuhr und Manometer überwacht.

Parallel zur Überprüfung der Dichtheit des Systems können Sie bei laufendem Dieselmotor den Zustand der Zylinderkopfdichtung prüfen.

Stellen Sie für diese Prüfung die Mindestdrehzahl der Kurbelwelle ein und beobachten Sie die Anzeige des Manometers.

Die Schwankung der Manometernadel zeigt den Gasfluss von den Zylindern in das Kühlsystem an, d.h. über Schäden an der Dichtung oder am Zylinderkopf selbst.